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Dieses Krankenhaus verwendet RFID-Wäscheetiketten zur Nachverfolgung der Wäsche, wodurch der Kauf neuer Kleidung um die Hälfte reduziert wird und sich die Kosten in weniger als 2 Jahren amortisieren.

16.10.2024
Im Norden Portugals setzte das Centro Hospitalar erfolgreich eine umfassende Optimierung des Wäsche- und Uniformmanagements durch die Einführung der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) um. Dadurch wurden nicht nur die Wäschekosten erheblich gesenkt, sondern auch der Kauf neuer Kleidung um mehr als die Hälfte reduziert, was dem Krankenhaus erhebliche wirtschaftliche Vorteile und Vorteile für eine nachhaltige Entwicklung verschaffte.

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Warum die RFID-Technologie einführen?
Das Centro Hospitalar betreibt mehrere Einrichtungen der Primärversorgung innerhalb des portugiesischen nationalen Gesundheitssystems mit 450 Betten sowie Notaufnahmen, Operationssälen und Arztpraxen. Krankenhäuser stehen seit Langem vor großen Herausforderungen im Bereich der Wäsche- und Uniformverwaltung, darunter mangelhafte Bestandskontrolle, erhebliche Verluste und Überbestellungen. Um diese Situation zu verbessern, entschied sich das Krankenhaus für die Einführung von RFID-Technologie, um den gesamten Lebenszyklus von Textilien effizienter zu verwalten. Das Krankenhaus wählte ein RFID-Managementsystem, das jedem Textilstück mithilfe von Hochfrequenz-RFID-Schränken, Antennen und Handlesegeräten eine eindeutige Identität verleiht. Von Bettlaken und Kissenbezügen bis hin zu Mitarbeiteruniformen wird jeder Artikel mit einem RFID-Chip versehen. RFID-Wäscheetiketten und wird einheitlich über die Software Total Care Manager verwaltet. Im Rahmen der Einführung stellte das Krankenhaus zunächst Kleiderautomaten für die Mitarbeiter der chirurgischen Abteilung auf. Die Mitarbeiter werden zu Schichtbeginn per Fingerabdruckleser authentifiziert. Anschließend gibt der Automat mithilfe von Roboterarmen schnell saubere Uniformen aus. Nach Schichtende geben die Mitarbeiter ihre Uniformen an einem dafür vorgesehenen Ort zurück, wo sie… Wäsche mit RFID-Etiketten wird gelesen und die Systemdatensätze werden aktualisiert.

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Darüber hinaus hat das Krankenhaus RFID-Lesegeräte und Antennen in der Wäscherei, zwischen den Abteilungen und am Ausgang installiert, um den gesamten Warenfluss von Wäsche und Uniformen zu überwachen. Mithilfe von Lesegeräten an den Wäschewagen werden die Etiketten der Schmutzwäsche erfasst, die in die Wäscherei gelangt, und die saubere Wäsche den jeweiligen Abteilungen zugeteilt. Die am Ausgang angebrachte Leseantenne überwacht den Ausgang, um den Verlust von Gegenständen zu verhindern.
Bemerkenswerte Ergebnisse
Durch den Einsatz des RFID-Systems hat das Centro Hospitalar bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Erstens konnten die Wäschekosten um 15 % gesenkt werden, die wöchentlich verarbeitete Wäschemenge reduzierte sich von 18 auf 16 Tonnen. Dies ist vor allem auf die präzise Kontrolle des Wäscheverbrauchs in den einzelnen Abteilungen und die rechtzeitige Korrektur unsachgemäßen Umgangs mit Wäsche durch die Mitarbeiter zurückzuführen. Zweitens wurde der Bedarf an neuer Kleidung um mehr als die Hälfte reduziert. Das RFID-System half dem Krankenhaus, das Horten von Kleidung durch Mitarbeiter zu erkennen und zu unterbinden. So wurde beispielsweise ein Mitarbeiter dabei ertappt, wie er 50 Uniformen hortete. Durch die Verhinderung solcher Fälle konnte das Krankenhaus unnötige Uniformkäufe deutlich reduzieren und jährlich erhebliche Summen einsparen.

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Diese Ergebnisse bringen dem Krankenhaus nicht nur erhebliche wirtschaftliche Vorteile, sondern fördern auch seine nachhaltige Entwicklung. Durch die Reduzierung von Wäschekosten und -einkäufen senkt das Krankenhaus seine Betriebskosten und verbessert die Ressourcennutzung. Gleichzeitig entspricht die Verringerung des Wasser- und Waschmittelverbrauchs bei übermäßiger Wäsche der Umweltschutzphilosophie des Krankenhauses. Miguel Pava, Vorsitzender des Verwaltungsrats, erklärte, die Einführung des RFID-Systems habe sich in weniger als zwei Jahren amortisiert und einen Übergang zu nachhaltigeren Abläufen ermöglicht. Er betonte, die positive Resonanz der Mitarbeiter auf das System und die Einhaltung der neuen Vorgaben seien entscheidend für den Erfolg. Nach dem erfolgreichen Einsatz von RFID-Systemen plant das Centro Hospitalar, die Abdeckung in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Das Krankenhaus plant, die Einführung einheitlicher Spender und Portallesegeräte auf den Intensiv- und Notaufnahmen in der ersten Hälfte des Jahres 2025 abzuschließen, um eine flächendeckende Textilverwaltung im gesamten Krankenhaus zu gewährleisten. Das portugiesische Krankenhaus hat durch die Einführung der RFID-Technologie eine umfassende Optimierung der Wäsche- und Uniformverwaltung erreicht. Dies reduzierte nicht nur die Wäschekosten und das Beschaffungsvolumen, sondern verbesserte auch die Ressourcennutzung und das Management. Dieser Erfolgsfall bietet anderen medizinischen Einrichtungen nützliche Anhaltspunkte und Inspiration.